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WEIL MATRATZEN NICHT WASCHBAR SIND!

Die Matratze ist unbestritten der schmutzigste Gegenstand, mit dem wir ein Drittel unseres Lebens intensiv Kontakt haben.

Die Ursachen des unhygienischen und gesundheitsgefährdenden Zustandes sind vielfältig, haben aber eines gemeinsam: sie sind erst im wesentlichen in den letzten Jahrzehnten entstanden.

Früher
wurden über Jahrhunderte Strohsäcke benutzt. Stroh und Heu wurden mehrmals im Jahr ausgetauscht und der Sack gewaschen. Die Schlafräume waren kalt und gut gelüftet. Abgelöst wurden die Strohsäcke durch 3-teilige Matratzen. Diese konnten leicht zum Klopfen ins Freie geschafft werden, wo sie Luft und Sonne ausgesetzt wurden. Damit war ein Mindestmaß an Hygiene erreicht.

Heute
fertigen Hersteller eine relativ hohe Qualität und können eine sehr lange Garantie, bis zu 15 Jahren geben. Dementsprechend lang ist auch der Gebrauch, oft 20 Jahre und mehr.

Das gleichmäßige Raumklima in Bezug auf Temperatur und Luftfeuchtigkeit macht die Matratze zu einem idealen Biotop für Hausstaubmilben, Bakterien, Viren und Pilzsporen. Matratzen werden heute kaum noch gelüftet, sie sind zu schwer, unhandlich, und es fehlt dafür die Zeit.

Die gemeine Hauststaubmilbe

So liegen Mann, Frau und Kind, viele Jahre auf einer Matratze, die extrem schmutzig und dadurch gesundheitsgefährdend ist. Wer da glaubt, dass ein Laken davor schützt, täuscht sich gewaltig. Hier handelt es sich um Mikropartikel, davor schützt Leintuch so wenig wie ein Fischernetz vor Sand.

Auf diesem Testtuch sehen Sie die "Ausbeute" an hoch allergieerregendem Milbenkot.

 

Probleme in Matratzen

Hausstaubmilben (Pyroglyphidae)

Winzig, klein, lieben es feucht, warm, dunkel. Leben fast ausschließlich von Hautschuppen, vermehren sich zahlreich. Der natürliche Feind, die vielfach größere Raubmilbe scheint ausgestorben. Diese hat der grenzenlosen Vermehrung Ihrer Artge­nossen entgegen gewirkt. So kommt es, daß heute in einer Doppelmatratze bis zu einer Million Hausstaubmilben vorkommen kön­nen und diese produzieren eine entsprechende Menge an Allergieauslösenden Ausscheidungen.

Hautschuppen

Wir verlieren bis zu 1,5 g pro Nacht (im Jahr über ein halbes Kilo), und diese bleiben zum Teil in der Matratze. Werden von Bakterien befallen und verursachen den typischen, unange­neh­men, tranigen Schlafzimmergeruch.

Schimmel

Kommt sehr häufig vor. Kaum sichtbar, entsteht durch Feuchtigkeit und unzureichende Belüf­tung. Dieser kann ebenfalls Aus­löser von Allergien sein.

Staub

Bis zu 200 g in einer einzigen Matratze. Ein Gemisch aus organischen und anorganischen Partikeln.

Schadstoffe

Produktionsbedingt können z. B. Formaldehyd oder andere Schadstoffe in Matratzen vorkom­men. Ab einer gewissen Kon­zen­tration entstehen dadurch gesundheitliche Beschwerden. Eine Schadstoff-Prüfung kann hier Gewißheit bringen.

Luftzirkulation

Diese gehört zu den wesentlichen funktionellen Eigenschaften einer Matratze. Wie ein Schwamm Wasser aufnimmt u. beim Zusammendrücken wieder abgibt, so funktioniert in der Matratze die Luftzirkulation, bei jeder Bewegung. Das Problem: Mit der Luft tritt auch Staub aus!